Psychotherapie 

kann dann hilfreich und angebracht sein, wenn du das Gefühl hast, es sind Schwierigkeiten in deinem Leben aufgetreten, die du alleine nicht lösen kannst. Das kann u.a. sein, dass du schlecht schläfst, ständig traurig bist, Ängste hast, nicht mehr zur Schule gehst, viele Konflikte mit den Eltern oder Gleichaltrigen auftreten, usw. Dies und vieles mehr können Gründe sein, warum du dich gerne bei mir melden kannst.

Wenn du über 15 Jahre alt und gesetzlich versichert bist, ist eine Psychotherapie auch ohne Einwilligung der Eltern möglich.
Behandlungen werden vom fünften bis zum 21. Lebensjahr angeboten. Hierbei muss beachtet werden, dass der Behandlungsbeginn vor dem 21. Lebensjahr stattgefunden haben muss. Die Behandlung darf jedoch auch über das 21. Lebensjahr hinaus fortgesetzt und sollte bis längstens zum 25. Lebensjahr abgeschlossen sein.

Verhaltenstherapie

ist ein wissenschaftlich begründetes und anerkanntes Behandlungsverfahren zur Heilung seelischer Störungen. Sie gehört neben der Psychoanalyse, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der systemischen Therapie zu den vier Richtlinienverfahren, die von den Krankenkassen bezahlt werden.

Anlässe für eine Psychotherapie können u.a. sein:

  • Ängste- und Panikstörungen (z.B. soziale Ängste, Trennungsängste, Leistungsängste, spezifische Ängste)
  • Aufmerksamkeits-und Hyperaktivtätsstörungen
  • Depressive Störungen (anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Antriebslosigkeit)
  • Störungen des Sozialverhaltens (aggressives, oppositionelles Verhalten in der Schule und/oder zu Hause)
  • Traumafolgestörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen (Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen, die zu Stress und Belastung führen)
  • Anpassungsstörungen
  • Tics (unwillkürliche, wiederholte und nichtryhtmische Bewegungen oder Laute)
  • Zwänge (wiederkehrende, unerwünschte Gedanken und/oder Handlungen)
  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie)
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Schulische Probleme (u.a. Mobbingerfahrungen, Schulvermeidung)
  • Umgang mit Trennung der Eltern
  • Psychosomatische Beschwerden (z.B. Kopfschmerzen, Bauchschmerzen ohne organische Ursachen)
  • u.v.m.